Häufige Fragen zu E-Commerce.

Antworten rund um Shopware-Migration, Plugin-Auditierung, ERP-Anbindung, Hosting und laufende Wartung.

13 Fragen in diesem Bereich.

  • Wann lohnt sich Shopware 5 nicht mehr?

    Shopware 5 hat das End-of-Life erreicht, Sicherheitsupdates laufen aus. Plugins werden nicht mehr für Shopware 5 entwickelt, neue Zahlungsdienstleister liefern keine SW5-Erweiterungen mehr. Wer auf Shopware 5 bleibt, übernimmt zunehmend Sicherheitsrisiken und verzichtet auf neue Features. Aussitzen wird mit jedem Monat teurer als ein geplanter Wechsel.

  • Was kostet eine Shopware-Migration ungefähr?

    Bandbreite ist groß, abhängig von Anzahl Artikel, Plugins und individuellen Anpassungen. Ein einfacher Shop mit Standard-Funktionen liegt im niedrigen bis mittleren fünfstelligen Bereich. Ein komplexer Shop mit vielen Plugin-Anpassungen, Sonderlogik und ERP-Anbindungen kann deutlich höher liegen. Eine Bestandsanalyse vorab gibt eine konkretere Bandbreite.

  • Was sind die Risiken einer Shopware-Migration?

    Datenverlust durch unsaubere Migration, SEO-Einbruch durch URL-Änderungen, Plugin-Inkompatibilitäten und längere Test-Phasen als geplant. Mit klarem Vorgehen sind alle Risiken kalkulierbar: Daten-Migration auf einer Test-Umgebung üben, SEO mit 301-Redirects sichern, Plugins frühzeitig prüfen und einen Rollback-Plan haben. Wer das vernachlässigt, lebt mit unangenehmen Überraschungen.

  • Wie lange dauert eine Shopware-Migration von 5 auf 6?

    Realistisch drei bis sechs Monate für einen mittelgroßen Shop. Ein Drittel davon entfällt auf Vorbereitung und Bestandsanalyse, ein Drittel auf den eigentlichen Migrationscode, ein Drittel auf Tests und Feintuning vor dem Go-Live. Bei sehr großen Shops mit vielen Sonderanpassungen kann es länger dauern. Wer schneller will, akzeptiert höheres Risiko.

  • Sollen wir auf Shopware 6 oder zu Shopify wechseln?

    Hängt an euren Anforderungen. Shopware 6 ist stark, wenn ihr individuelle Anpassungen, eigene Plugins und tiefe ERP-Integration braucht. Shopify ist stark, wenn ihr ein Standard-Setup wollt, wenig technischen Eigenanteil und schnellen Start. B2B-Funktionen sind in Shopware reifer, Shopify ist für reine B2C-Stores oft handlicher. Eine ehrliche Anforderungs-Analyse beantwortet die Frage konkret.

  • Welche Daten müssen bei einer Shopware-Migration migriert werden?

    Artikel mit Bildern, Eigenschaften und Varianten, Kunden mit Bestellhistorie, Bestellungen, Kategorien, Inhalte, Bewertungen, eventuell B2B-Strukturen. Daneben Konfiguration: Steuersätze, Zahlungsarten, Versandregeln, E-Mail-Templates. Was mitgenommen wird und was bewusst nicht, gehört zur Vor-Bereitung. Manchmal lohnt sich ein bewusster Schnitt, statt alle Altlasten in den neuen Shop zu schleppen.

  • Was passiert mit den SEO-Rankings bei einem Shopware-Wechsel?

    Mit sauberer Migration übernehmt ihr eure Rankings. Bestehende URLs bekommen 301-Redirects auf die neuen Pfade, Meta-Tags und strukturierte Daten werden mitgenommen oder verbessert. Sitemap und robots.txt werden korrekt aufgesetzt. Wer URLs willkürlich ändert ohne Redirect, verliert Rankings für Wochen oder Monate. Ein Migrations-Plan hat die SEO-Sicht von Anfang an dabei.

  • Welche ERP-Systeme können angebunden werden?

    Über Shopware 6 lassen sich praktisch alle gängigen ERP-Systeme anbinden, von SAP über Microsoft Dynamics bis zu Branchen-Lösungen wie Sage oder Lexware. Entweder über fertige Connector-Plugins, über die Shopware-Admin-API oder über eine Middleware. Welcher Weg passt, hängt vom ERP, vom Datenvolumen und von den Echtzeit-Anforderungen ab.

  • Können wir bestehende Plugins behalten?

    Plugins für Shopware 5 funktionieren in Shopware 6 nicht weiter. Plugin-Hersteller haben oft Shopware-6-Versionen, manchmal auch nicht. Pro Plugin gibt es drei Optionen: ein offiziell verfügbares SW6-Pendant nutzen, eine Alternative finden oder die Funktion neu entwickeln. Welcher Mix sinnvoll ist, klärt eine Plugin-Auditierung vor der Migration.

  • Wer hostet einen Shopware-Shop?

    Es gibt drei Wege. Eigenes Hosting bei Shopware-erfahrenen Anbietern wie maxcluster oder webhoster mit SLA. Shopware Cloud, das Hosting wird vom Hersteller übernommen, Anpassungen sind eingeschränkter. Oder Self-Hosted auf eigener Infrastruktur. Welcher Weg passt, hängt von Traffic, Kontrolle-Anspruch und internem Ops-Team ab. Standard für Mittelstand ist meist ein spezialisierter Shopware-Hoster.

  • Was kostet ein Shopware-Theme?

    Standard-Themes aus dem Shopware-Store gibt es ab niedrigen dreistelligen Beträgen. Anpassung an euer Corporate Design liegt typischerweise im mittleren vierstelligen bis niedrigen fünfstelligen Bereich, je nach Tiefe. Komplett individuelle Themes mit eigener Frontend-Architektur sind ein eigenes Projekt im fünfstelligen Bereich. Wer Standardvorlagen anpasst, kommt günstiger als komplette Eigenentwicklung.

  • Wie sieht laufende Wartung eines Shopware-Shops aus?

    Regelmäßige Updates des Cores und der Plugins, Monitoring der Erreichbarkeit und Performance, Backup-Pflege, Reaktion auf Sicherheitslücken, Anpassungen bei Geschäftsänderungen. Aufwand pro Monat liegt für einen mittelgroßen Shop typischerweise bei einem halben bis einem ganzen Personentag, mit Spitzen bei Major-Updates. Pauschale Wartungsverträge geben Planungssicherheit, ohne dass jede Kleinigkeit ein Ticket wird.

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